Social SEO – Was ist das denn?

Social-SEO

Social SEO ist ein neues Buzzword, es bezeichnet jene SEO-Faktoren und Social Signals, die ihren Ursprung in Sozialen Netzwerken haben.

Das Jahr beginnt mit einem neuen, eingängigen Buzz-Word: Social SEO. Ein toller Begriff, aber was um alles in der Welt verbirgt sich dahinter?

Als alter Sprachwissenschaftler finde ich so etwas natürlich interessant, umso mehr, wenn es in meinem beruflichen Kontext auftaucht. Das Schöne an dem Begriff ist, dass jeder, der mit dem Thema SEO irgendeinen Berührungspunkt hat, irgendeine mehr oder weniger stimmige Assoziation damit verbindet. Wie häufig bei buzz words, bleibt das Konkrete im Dunkeln.

Streng genommen kann es keine soziale Suchmaschinenoptimierung geben. Es gibt höchstens die sogenannten Social Signals, die sich aufs Ranking auswirken können. Anders herum gibt es schon so ein bisschen SEO für Social, wobei die wenigsten sozialen Netzwerke eine Suche haben, für die optimiert werden könnte.

Mein Verständnis von Social SEO geht, wie ich auch schon im AKM3-Blog geschrieben habe, davon aus, dass es eine Ergänzung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung ist. Es zielt darauf ab, den Content im Rahmen einer Marketing Orchestrierung bestmöglich zu bewerben (nächstes Buzz word: Content Marketing).

Hierfür lassen sich eben auch Social Signals generieren, die sich zumindest positiv auf die Click-Through-Rate auswirken können. Auch wenn diese Signale (noch) keine direkten Auswirkungen auf das Ranking in den  Suchergebnissen haben, wirkt es sich somit indirekt auf die Positionierung aus. Schließlich ist eine höhere CTR auch für Google ein gutes Signal.

Aus Sicht eines aktiven Webnutzers, also von jemandem, der aktiv am Web teilhat, indem er Inhalte schafft, ergibt sich fast zwangsläufig ein enormes Interesse, die Inhalte so zu verteilen, dass möglichst viele Menschen sie sehen. Dazu gehört es, sie mit einer Marke oder einem Namen und womöglich einem Konterfei zu versehen. Das funktioniert in den Social Media besonders leicht.

Die Einbindung von Twitter Cards, OpenGraph und bei Bedarf auch anderen Mikroformaten (schema.org bietet hier echt eine schöne Vielfalt) ist technisch nicht sonderlich schwierig, bringt aber einen Mehrwert bei der Anzeige von Artikeln und Beiträgen in den Suchmaschinen.

Im Kontext von Social SEO werden die (in Social Media aktiven) Produzenten wichtiger. Sie strahlen, auch für die Suchmaschinen sichtbar, Kompetenz zu bestimmten Themenfeldern aus. So profitiert das Unternehmen/die Marke vom Produzenten und vice versa.

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